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#18 Reparatur in Wedel

Nach der ersten Diagnose mussten die Wasserpumpe nebst Impeller und einige Schläuche ersetzte werden. Da wegen Corona die Saison eh schon im Eimer war, ließ ich dem Mechaniker Zeit, die Teile zu besorgen und einzubauen. Wedel, Malinus ganz hinten3 Wochen in Wedel. Am Wochenende besuchten Andrea und ich unser Schiff und hatten auch dort eine schöne Zeit bei bestem Wetter.

Zitat des Tages:

Wie wird man mit einem Segelboot zum Millionär? Man sollte vorher Milliardär gewesen sein.

#17 Auf nach Hamburg-Harburg – katastrophale Überfahrt

Es fing so schön an!

Yachthafen Schilksee mit Blick auf LaboeFrohgemut trafen wir uns am Samstagabend in Kiel, Andreas als beratender Skipper, meine Kinder Malin, Linus und ich, um am nächsten Tag früh morgens Richtung Hamburg durch den Nordostseekanal in See zu stechen.

BKäpt'n Thomasei kühlem aber sonnigen Wetter tuckerten wir dann Richtung Westen gen Hamburg. Hinter uns ging die Sonne auf, auf der Kieler Förde war nichts los. Bis Holtenau, der Einfahrt zum Nordostseekanal (NOK) brauchten wir bei mäßiger Fahrt von Schilkssee circa 2 Stunden. 

Schiffsmädchen Malin

Keiner von uns war bisher mit einem Segelboot durch den NOK gefahren, meine Erfahrung mit der Durchfahrt auf dem Tender Neckar 1984 während meiner Bundeswehrzeit nutzte mir auch nicht viel. Skipper AndreasSo regelten wir per Funk alles Weitere und durften dann nach einiger Wartezeit in die Schleuse einfahren, an den großen Pötten vorbei nach vorne,Smutje Linus um als erste die Schleuse wieder verlassen zu können. War gar nicht so schwierig. Kurz hinter der Schleuse haben wird dann an einem Automaten unseren Obolus i.H.v. 18 Euro für die Durchfahrt hinterlassen. Dann ging es auf die knapp 100km lange, vor uns liegende Fahrt nach Westen gen Hamburg.

die erste Panne

Doch nach einigen Stunden schaltete der Motor wegen Überhitzung einfach aus. So trieben wir im Kanal, Wind von vorn aber Gott sei Dank gab es zu diesem Zeitpunkt keinen Verkehr. Um manövrierfähig zu werden, setzen wir die Genua. Wir mussten wenden. So segelten wir verbotenerweise im NOK, bis wir eine Anlegestelle erreichten. Amateure professionellImpeller-TeileAndreas und ich machten uns daran, den Fehler zu suchen und fanden einige Impellerreste im Filter vor dem Wärmetauscher. Außerdem schien die Durchfluss-Menge des Seewasserkreislaufs nicht ausreichend zu sein.

War das der Fehler?

Erstmal zweites Frühstück, der Motor musste ja noch abkühlen. Wir setzten die Reise in der Hoffnung fort, das nun alles glatt geht. Leider, wieder nach 3-4 Stunden das unheilvolle Piepen des Motors: „Abschaltung in 60 Sekunden!“ Wieder das gleiche Manöver, Genua raus, Anlegeplatz suchen und Motor abkühlen lassen. Wir schafften es so bis kurz vor Rendsburg und liefen den Yachthafen Schreiber an, wo wir übernachteten und gleichzeitig für den nächsten Tag einen Motorentechniker bestellten. Eine süße kleine Marina und alle die wir dort trafen waren sehr nett und hilfsbereit. Am nächsten Tag, nach mehrstündigen Probeläufen und sonstigen Tests, konnte der Techniker keinen Fehler finden. Sehr enttäuschend. Wir entschlossen uns den Rest des Tages zu nutzen, um weiter in Richtung Hamburg zu fahren. Und leider trat der Fehler kurz vor Brunsbüttel wieder auf. Wir schafften es schließlich bis nach Brunsbüttel, wo wir dann in der Marina direkt an der Schleuse festmachten und den Abend bei Pizza und Bier trotz Corona und trotz der widrigen Umstände ein wenig stolz ausklingen ließen. Morgens klappte das Ausschleusen in die Elbe prima und es ging weiter Richtung Hamburg, diesmal unter Segeln bei schwachem Wind aus der richtigen Richtung bei auflaufenden Wasser. Wir kamen gut voran. 

 

Da man im Hamburger Hafen nicht segeln darf, war unser Plan, in Hamburg Wedel festzumachen und dann weiter zu forschen, woran es liegt, das der Motor überhitzt. Kurz vor Ankunft wurden die Segel geborgen und der Motor gestartet. Leider ging es diesmal schneller mit der Abschaltung und wir konnten gerade so in den Yachthafen einbiegen und krachten an den Liegeplatz. Der kleine Schaden am Bug sei dem Skipper verziehen, wir konnten festmachen. Der sehr nette Hafenmeister vermittelte mir dann einen kompetenten Kontakt für das Motorenproblem. Der Hafen ist mindestens genauso groß wie Schilksee und verfügt über ausgezeichnete sanitäre Anlagen. Nach den Formalitäten war die Überfahrt nach Hamburg-Harburg vorerst beendet. Achja, der Hafenmeister aus meinem zukünftigen Heimathafen HH-Harburg wollte uns für eine „mittlere vierstellige Summe“ nach Harburg schleppen. Mir grauste das erste Mal vor ihm…

Zitat des Tages:

Genua raus!

#16 endlich wieder im Wasser

Nach über zwei Jahren bekommt die Malinus wieder Wasser unter den Kiel in Kiel. Aus der Halle mit dem Trecker zum Yachthafen Kiel Schilksee. Ja, sie schwimmt. Leider hat sich die Starterbatterie entschieden, aufzugeben. Also flugs zum Baumarkt, ne neue geholt…

Der Mast steht, Motor läuft und der Liegeplatz 725 von meinen Hallennachbarn Knut von der Froeken B steht bis Sonntag, zur geplanten Überfahrt nach Hamburg, zur Verfügung (Danke Knut).

Zitat des Tages:

Mannomann, ohne Dietmar ging nix

#15 Motortest, Antifouling

Es geht langsam in die finale Phase. Noch

-571Tage -9Std. -24Min. -55Sek.

und die Malinus kommt endlich ins Wasser.

Der Generator ist getestet und funktioniert. Treibstofffilter getauscht. Ölwechsel ist erledigt! Alles mit der großartigen Unterstützung von Dietmar.

***** VIELEN DANK*****

Nebenbei habe ich erfahren, dass ich doch noch neues Antifouling benötige. Also Samstag das Antifouling besorgt – in blau, was auch viel besser passt – und Sonntag ran ans Werk.

Alles geschafft.
Ist ganz gut geworden.

 

Gedanke des Tages:

von rot zu blau

#14 Licht am Ende des Tunnels?

Neuer Termin zum Kranen ist vereinbart.

13.5.20 – 11.30 Uhr

Ja dieses Jahr. Langsam kommt Bewegung in die Sache. Ich freue mich.
Gedanke des Tages:

Das Kribbeln im Bauch wächst wieder


Artikelbild: Photo by Nelson NY from FreeImages

#13 Corona, kein Ende in Sicht?

Philipp Mühlenhardt von Sporthafen Kiel; Quelle: KN+, Uw Paesler

Nachdem kurz nach Ostern Hoffnung aufkam, ab dem 20.4.20 die Malinus ins Wasser zu bekommen, gab es nun die Verlängerung der Maßnahmen.

Es würde aber mit Hochdruck daran gearbeitet, ab dem 4.5.20 das Kranen usw. zu ermöglichen.

Es ist und bleibt alles ungewiss… schnief

Gedanke des Tages:

Corona Ahoi

#12 die Malinus in Quarantäne

So ein Mist, wg. Corona sind sämtliche Yachthäfen in Schleswig-Holstein bis 19.4. geschlossen. Das heißt, die Malinus muss in der Halle bleiben, kein kranen möglich. Außerdem kann ich jetzt nicht nach Kiel zum Boot fahren, da das Land SH für „Touristen“ gesperrt ist. Schön, das das meiste an Arbeiten erledigt ist.Hoffentlich geht danach was, sonst bin ich ab dem 1.Mai obdachlos, meine Wohnung habe ich gekündigt.

Gedanke des Tages:

Alles Neu, macht der Mai

#11, SY-Malinus.de

Seit heute hat die Malinus ihre eigene Domain!
Der virtuelle Heimathafen ist geschaffen.

www.sy-malinus.de

Gedanke des Tages

Wenn doch alles so einfach wäre…

#10, in der kalten Halle

Noch 6 Wochen, bis die Malinus ins Wasser kommt. So der Plan. Es ist schon gruselig, im Dauerregen nach Kiel zu fahren.

Heute einmal rundum poliert. Fehlt noch die Versiegelung. Was mir Sorgen macht, sind das Schiebeshott und der Bugschutz.

Gedanke des Tages:

Wird Zeit, dass es wärmer und schöner wird. Winter in Norddeutschland sind irgendwie grrrrrrrrrrrrr

 

#9, Renovierungsarbeiten

Die Decke des Salons ist mit weißem Vinyl bezogen. Nach über 30 Jahren sieht das nicht mehr so gut aus. Also kurzerhand die Decke abgebaut, das Vinyl entfernt, geschliffen, Vorstreichfarbe und danach lackiert. Ist gut geworden.

Andrea hat mir dabei sehr geholfen. DANKE

Die Eignerkabine, die  mein Hauptschlafraum werden soll, haben wir gleich mit gestrichen. Nun erstrahlt alles in hellem (elfenbein-)Weiß.

Gedanke des Tages

Es ist immer mehr als gedacht

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